Schweinehaltung

Rüsselringe und Rüsselkrampen
Bedauerlicherweise gibt es Freilandhalter, die ihren Schweinen immer noch Rüsselringe und Rüsselkrampen einziehen. Auf diese Weise wollen sie besonders in der Nähe ihrer Hofläden die Tiere auf grünen Weiden präsentieren. Dass es sich bei dieser Maßnahme um üble Tierquälerei handelt erfahren sie in unserem Beitrag
Nasenringe und Rüsselklammern

Informationen zur Kastration der Eberferkel finden Sie hier.

Schwänzekürzen

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Zwei Schweineschänze: Welch ein Unterschied! Links ein Schwein in einen Neuland-Betrieb, rechts in einer praxisüblichen Intensivhaltung.

1. Schweine
Das Kürzen der Schweineschwänze dient wie fast alle Amputationen der Anpassung an die schlechten Haltungsbedingungen. Wenn Schweine keine Beschäftigungsmöglichkeit haben, dann suchen sie sich welche: Ohren und Schwänze der Geschwistertiere und das Gesäuge der Mutter. Wenn Schweinehalter auf die Gefahren durch das Schwanzbeißen hinweisen, dass übelste Nekrosen hervorrufen und zu Entzündungen, die auch die Wirbelsäule betreffen kann, es sich also um praktizierten Tierschutz handele, dann ist das nur ein allzu durchsichtiges Ablenkungs- manöver und die von Ihnen gewählte Methode bestenfalls ein Beispiel dafür, wie der Teufel mit Beelzebub ausgetrieben wird!

Text und Fotos: Eckard Wendt
(Hinweis: Diese Seite wird noch um Schafe und Rinder ergänzt.)

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Schwänzekürzen