Gedanken zum Welt-Milchtag 2018

Appell zur Beendigung der tierquälerischen Kastration der Eberferkel
Im Zusammenhang mit der am 21.09.2018 stattfindenden Bundesratssitzung wird auch der Antrag Bayerns auf der Tagesordnung stehen, in dem eine Fristverlängerung für die betäubungslose Katration von Eberferkeln gefordert wird, die gemäß dem Tierschutzgesetz in der geänderten Fassung vom Juni 2013 nur noch bis zum 31.12.2018 erlaubt ist. Deshalb wandten wir uns mit inhaltlich weitgehend gleichlautenden Briefen per Einschreiben mit Rückschein an den Bayerischen Ministerpräsidenten, Landwirtschaftsministerin Kaniber und Verbraucherschutzminister Hauck, sowie an die Bundesländer, die Bayerns Antrag unterstützten (Baden-Württemberg und Hessen. Eigentlich hätten gleiche Schreiben auch an Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen geschickt werden müssen, aber das schafften wir leider aus Zeitgründen nicht.

Brief an die Bayerische Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber

Wir wandten uns ebenfalls an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner

Gedenktage
Es gibt sinnvolle Gedenktage mit hehren Zielen wie zum Beispiel den Weltfrauentag (8. März) oder den Holocaust-Tag (27. Januar), an denen besonderer Ereignisse gedacht oder an Defizite im Sozialen erinnert wird.
Aber es gibt auch Tage, die in erster Linie zur Absatzförderung eingerichtet wurden. Zu diesen gehört der sogenannte „Weltmilchtag“ (1. Juni), der auf Betreiben des Internationalen Milchwirtschaftsverbands (IDF) von der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) etabliert wurde.
Stellungnahme zum Welt-Milchtag 2018