Kirchentage

Die AGfaN beteiligte sich am
39. Deutschen Evangelischen
Kirchentag
in Hannover vom 30. April bis zum 04. Mai 2025. Lesen Sie hier unseren Bericht.
Wir sammelten Unterschriften unter gleichlautende Appelle am Frau Bischöfin Fehrs  und Herr Bischof Dr. Bätzing.
Unterschriftenliste mit Appell an Frau Bischöfin Fehrs (Evangelische Kirche)
Die Unterschriftenlisten konnten wir am 03.11.2025 an drei Beauftragte im Rahmen eines langen einvernehmlichen Gesprächs übergeben. Leider sind die fundamentalen Aussagen der EKD in den Gemeinden bisher weitgehend unbeachtet geblieben und deshalb noch immer völlig unzureichend umgesetzt worden.
Unterschriftenliste mit Appell an Herrn Dischof Dr. Bätzing (Kathol. Kirche)
Bedauerlicherweise wurde uns noch keine Möglichkeit zu Übergabe angeboten. Wir werden uns weiter bemühen.

Ein beschämendes Kapitel finden Sie hier.

Rückblick auf den Anfang unserer Beteiligungen an Kirchentagen
Im November 1980 hielten Ingrid und Eckard Wendt in Stelle an einem Abend zwei Vorträge, zu denen über die Regionalpresse eingeladen wurde. Ingrid Wendt referierte über die Tierleid verursachende Massentierhaltung und Eckard Wendt über die wirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Agrarpolitik für die Landwirte. Es kamen etwa 25 Zuhörer, unter denen auch einige Landwirte waren.
Kurz danach taten sich Tierfreunde zur „Arbeitsgemeinschaft gegen tierquälerische Massentierhaltung“ zusammen. Im Januar 1981 wurde an uns die Bitte herangetragen, uns mit einem Infostand beim 19. Deutschen Evangelischen Kirchentag (DEKT) in Hamburg zu beteiligen. Seitdem haben wir uns mit Ausnahme des 37. und 38. DEKT dann doch an allen Kirchentagen mit einem Stand auf dem „Markt der Möglichkeiten“ beteiligt.
Unsere Hauptanliegen sind:
– Tierschutz für sogenannte landwirtschaftliche „Nutztiere“
– Förderung der Bereitschaft der Verbraucherinnen und Verbraucher, mehr für tierische Produkte aus Haltungsformen zu bezahlen, in denen die Tiere vor ihrem von uns Menschen verfügten Tod wenigstens ein weitgehend artgemäßes Leben haben durften.
– Reduzierung des Fleischkonsums auf ein gesundheitlich unbedenkliches Maß, wodurch auch ein Beitrag zum Umweltschutz geleistet wird (z. B. keine Futtermittelimporte von Flächen gerodeter Urwälder wie dem Amazonas-Gebiet).
Eine kurze Zusammenfassung unseres Aunliegens finden Sie hier: DEKT-Einführung 

Die AGfaN e.V. beteiligte sich nicht an den DEKT in den Jahren 2019, 2021 und 2023.
Entgegen unserem mit der Anmeldung für den DEKT 2021 eingereichten, begründeten Antrag auf Zulassung für den Themenbereich 4, Unterbereich „Bürgerschaftliches Engagement“ (anstelle des Themenbereichs 6, Unterbereich „Umwelt – Ökologie – Tierschutz“) wurde uns mit der Zulassung dennoch der Themenbereich 6 zugewiesen. Da dies ohne Begründung erfolgte, wandte ich mich wiederholt mit der Bitte an den Kirchentag, diese nachzureichen. Die Verantwortlichen hatten offenbar keine nachvollziehbaren Argumente, denn sie hüllten sich diesbezüglich in beredtes Schweigen. Möglicherweise sind aber den Entscheidungsträgern des Kirchentages auch nur die mitteleuropäischen Umgangsformen noch nicht bekannt. Immerhin wurden wir schließlich gefragt, ob wir unsere Bewerbung aufrecht erhalten wollten. Nach Befragung unserer Mitglieder, die in der Vergangenheit bei den Kirchentagen aktiv mitgewirkt hatten, beschloss der Vorstand, auf die Teilnahme am 37. Kirchentag zu verzichten. Diese Entscheidung fiel uns außerordentlich schwer, denn es wäre nämlich unsere 20. Teilnahme gewesen! Die Aktiven des Vereins sprachen sich auch gegen die Teilnahme am 38. DEKT aus.
Eckard Wendt, Vorsitzender